20.1.18

Die ersten Frühlingsblumen sind da!!

War ein Witz! In Wirklichkeit sieht es siehe unten aus. Schlimm! Abwarten!

17.1.18

Kinderbilder und gute Laune


Wie zeichne ich? Was zeichne ich? Welche Absicht, welche Haltung steckt dahinter? Sollte man in diesen Zeiten überhaupt noch zeichnen? Schaut euch mal die Nachrichten an! Ich könnte jetzt stundenlange Überlegungen der letzten Tage aufzeichnen, Überlegungen, die das Zeichnen, Malen, Schreiben und überhaupt jede fröhliche Stimmung verhindert haben. Die verhindert haben, dass ich was sehe, ein Gefühl für die Dinge bekomme. Oder kann man bei diesem schlechten trüben, grauen, kalten Regenwetter einfach nicht malen, zeichnen? Oder fehlt mir Vitamin D? Oder, oder.. Dann gestern, plötzlich, ich weiß nicht wieso und woher, habe ich mich erinnert, wie die Kinder in meinem Kindergarten anfangen zu malen. Ohne lange zu zögern, einfach weil es Spaß macht, Pinsel , Papier, Farbe, los geht es. Völlig frei, losgelöst von jedem Grübeln, heiter und lustig. Und so habe ich versucht heute morgen zu malen und habe mir dazu noch mal die herrlichen Arbeiten von Mogu Takahashi angesehen, habe ihre Bilder als Vorbild genommen und ihr ein bisschen nachgemalt und bin so wieder aus dem Mustopf herausgekommen.Und jetzt fällt mir ein, wenn im Kindergarten der Garten fertig ist (na ja, fertig ist er ja nie, das ist ja auch das Schöne am Garten), wenn wir eine kleine Terasse gepfastert haben, neue Sträucher und Stauden in der Erde sind, wenn die Einjährigen aufgelaufen sind, wenn die Johannisbeeren reif sind, und die Rosen und die Sonnenblumen blühen dann stelle ich einen ganz langen Tisch in so einen Garten und dann male ich mit den Kindern solche und so ähnliche Bilder. Mogu Takahashi unbedingt ansehen!

10.1.18

Das Leben ist schön.

Das sollten mal Adventskalenderhäuser sein. 24 Stück wollten Pauline und ich machen. Vor zwei Jahren. Haben wir nicht geschafft. Jetzt hat jemand aufgeräumt und jetzt stehen zwei Häuser, zwei sind noch übriggeblieben,  auf der Fensterbank. Keiner wollte sie mehr haben. Draußen regnet es schon wieder, ne, immer noch, grau und trübe ist es, draußen und drinnen. Winterblues. Und ich gehe im Hausflur an den Häusern vorbei und da sagen sie mir: Geh trotzdem mal raus. Das Leben ist schön. Mach ich, danke.

28.12.17

Gartennotiz

Seit zwei Wochen kommen die Meisen nicht mehr in unseren Garten. Warum nicht? Das Futter ist wie immer da, jeden Morgen schau ich nach, nichts angerührt, Sonnenblumenkerne, die mögen sie am liebsten,  an der gleichen Stelle, im Futterhäuschen, nichts hat sich geändert, ich verstehe es nicht.

8.12.17

Unglaublich!



Unglaublich! Seit 13 Jahren wohne ich jetzt in diesem Haus, seit 13 Jahren schaue ich regelmäßig und oft ziemlich lange aus dem Fenster und gestern mit einem Kaffee auf der Fensterbank und weil ich am anderen Ende vom Garten in die alte Feuerschale Vogelfutter getan hatte, konnte ich jetzt die Rotkehlchen sehen und da plötzlich fliegt er an die Schale und holt sich was raus, ein Buntspecht! Unglaublich. Ein Buntspecht. War ja noch nie da! Dann fliegt er an den kleinen Baum, hängt da, wie so ein Specht eben an einem Baum hängt, pickt ein bisschen rum und sofort laufe ich los und suche meinen Fotoapparat, habe ihn auch sofort und wie ich an den Baum kucke, auf die Feuerschale sehe, da ist er weg! Heute sitze ich wieder am Fenster, schaue hinaus und versuche mich zu erinnern, wie er ausgesehen hat, zeichne aus der Erinnerung und warte ob er vielleicht noch mal kommt. 

5.12.17

Lobgesang auf das Papierschöpfen

Heute morgen, aus reiner Langeweile, habe ich drei hellgrüne Eierkartons zerrissen, kleine Stücke, mit Wasser pürriert, eine feine Erbenssuppe wars dann und dann habe ich wieder einmal Papier geschöpft. Papierschöpfen ist eine total blöde, sinn- und nutzlose Tätigkeit.  Mir fallen jetzt schon 20 Leute ein, die mich das fragen werden: Warum machen Sie das? Was machen Sie denn mit dem Papier? Kann man darauf schreiben? Zeichnen? Malen? Sie bekommen doch in jedem Supermarkt viel besseres Papier, 500 Blatt für 2,34 Euro. Und dann weiß ich wieder mal keine Antwort.
Ich habe ein bisschen Buchbinderleim in die Pulpe gerührt, einen Esslöffel voll,  fühlt sich kühl und weich an, der Brei in der Wanne, ein bisschen kriege ich wunderbar kalte Finger beim Schöpfen, das Sieb senkrecht eintauchen, umdrehen, langsam das Sieb auftauchen lassen, hören wie das Wasser aus dem Sieb zurück in die Wanne tropft, jeder Tropfen hört sich merkwürdigerweise anders an, dann hört das Tropfen auf, abgautschen, gleich der erste Versuch: ein japanisch dünnes hellgrünes Papier!  Prima! Eine Suppenkelle Pulpe nachfüllen, dann nochmal schöpfen und nochmal, und dann weiß ich wie es geht, finde einen Rhythmus, vergesse die Zeit, stelle mir vor wie vor hunderten Jahren genauso oder so ähnlich jemand Papier gemacht hat, ich staple die nassen Tücher, baue mit zwei Ziegelsteinen eine Presse, 20 Blatt Papier sind es geworden, aus drei hellgrünen Eierkartons. Und jetzt? Was mache ich mit dem Papier? Mache ich ein kleines Faden geheftetes Buch daraus? Mit aller Buchbinderkunst? Oder ist das Machen, das Papierschöpfen alleine, der Vorgang, für sich schon genug um glücklich zu werden? Autotelisches Tun? Ich habe in einer großen Tüte noch getrocknete Blätter von einem Maisfeld hier um die Ecke. Vielleicht langweile ich mich morgen schon wieder.

29.11.17

Häh?

In den www-Weiten gefunden. Google speichert alles. Ich kann mich an das Bild nicht erinnern. So was habe ich mal gezeichnet, gemalt?