1.10.14

Sketchbook

Heute Nacht:  Ne schlimme Prügelei am Fujiyama. Und wo blieb Hokusai? Der allein hätte mich  retten können.

30.9.14

Manchmal

Manchmal fällt mir nix ein und dann wieder fällt mir zu viel ein. Wie soll man sich das ganze Zuviel merken? Ich mach mal einen Versuch, ich schreibe jetzt alles auf post it Zettel und klebe die an die Wand. Muss ich die jetzt auch in der Jackentasche mitnehmen? Unterwegs hab ich die manchmal die schönsten Ideen.

25.9.14

Noch was zu Eskapismus und Zeichnen, Goethe und das Leben überhaupt

Heute morgen war ich bei Fielmann, meine neue Lesebrille abholen und da wollte ich mir den neu gestalteten Platz vor dem Rathaus und der Hauptkirche anschauen. Die haben da lange dran gearbeitet und dann muss man sich das doch auch mal ansehen. Sieht der Platz jetzt schöner aus? Heute morgen waren noch nicht so viele Leute unterwegs, da konnte ich mich an den Rand setzen und ein bisschen zeichnen. Das ist ja ein öffentlicher Platz, da darf man die Leute zeichnen. Es passiert mir nämlich immer öfter, dass mich irgendein Oberaufseher anspricht und mich fragt: "Darf ich mal fragen, was Sie hier machen?" Dann sage ich, was ich da mache und dann sagt der Oberaufseher: "Das ist hier aber ein Privatgelände und da dürfen Sie nicht fotografieren." Dann sag ich, dass ich ja gar nicht fotografiere , sondern vielmehr zeichne und dann sagt der Oberaufseher: "Trotzdem!" "Trotzdem" heißt, verlassen Sie das Gelände. Das mache ich dann auch, da hab ich dann keine Lust mehr, auch wenn ich Recht habe. Aber heute morgen ging das mit dem draußen die Wirklichkeit zeichnen. Der neu gestaltete Platz ist ein großer Platz, ich weiß noch immer nicht, ob der jetzt schöner aussieht, was gibt es hier zu sehen?, erst mal nichts und die evangelische Hauptkirche ist zu groß für mein Skizzenbuch. Dann sehe ich die Leute, die vorbeigehen. Schnell gehen sie, eilig, schon heute morgen mit dem Handy am Ohr. Wenn man Leute zeichnet, die über einen Platz gehen, merkt man, dass das gar nicht geht. Ich meine, die Leute  verharren ja nicht in einer Position,  bis ich mit der Zeichnung fertig bin. Ich kann die aber trotzdem zeichnen, weil ich weiß, wie Leute aussehen, wenn sie gehen. Ich zeichne also was ich weiß und nicht was ich sehe. Oder? Das heißt doch, dass ich mir die Wirklichkeit schon wieder zurecht phantasiere. Dass ich schon wieder aus der Wirklichkeit fliehe. Oder? Wenn ich zeichne weiß ich: Es gibt gar keinen Unterschied zwischen  Realität und Phantasie. Das ist ein Ding. Ein starkes Gefühl ist dieses Wissen und wegen diesem Gefühl zeichne ich. Die neue Lesebrille von Fielmann ist übrigens richtig gut.


23.9.14

Zeichnen und Eskapismus

Der geschätzte, olle Goethe hat mal gesagt, so ungefähr hat er es gesagt, ich finde das Zitat auf die Schnelle jetzt nicht, habe es mir aber mal genau gemerkt, sogar auswendig gelernt, weil es mir wichtig war und immer noch ist, Achtung, jetzt kommt der Satz: "Man kann mit nichts so sehr dem Leben entfliehen, wie mit Hilfe der Kunst. Aber, man kann auch mit nichts so sehr sich dem Leben verbinden, wie mit Hilfe der Kunst". Im Moment bin ich auf der Flucht. Ist aber ganz schön hier.

21.9.14

Ich freue mich. Das Traumtagebuch "Nine dreams" ist in Süd Afrika angekommen. The Encyclopedia of everything. Bald ist die Austellung. Im Oktober. In Süd Afrika. Na ja.