13.10.14

Working for the 7th Artist’s Book Triennial Vilnius 2015

Das große Buch gibt es lange. Das sollte mal ein Märchenbuch werden. Nein, kein Märchenbuch, ich weiß nicht mehr was das mal werden sollte. Aber ich benutze es als Unterlage bei anderen Arbeiten, streiche da die Farben ab, probiere Striche und Texturen und auch Kaffeeflecken kommen dazu. In all diesen Flecken und Kritzeleien, Rissen und Löchern im Papier kann man herrlich herumphantasieren, und das kommt der eigentlichen Arbeit zu Gute. Obwohl ich manchmal denke ich sollte doch mit dem großen Buch weitermachen. Mache ich auch, wenn das eigentliche Bild trocknen muss, male ich im  Fleckenbuch weiter, ein anderer Blick gelingt mir dann, mit verstellten, verträumten  Augen, ein unscharfer Blick, so fühlt sich das an,  dann bin ich  wer weiß wo, träume mich woanders hin, und wenn ich aufwache, muss ich über all diese Gespenster auf dem Papier lachen und kann weiter arbeiten. Ein Artist book wird es für die 7th Artist’s Book Triennial Vilnius 2015.

10.10.14

Exibition : Encyclopedia of Everything.

How great is that! I am happy to be there with 3 artist books: KWAZULU NATL Society of Arts, Durban, South Africa 
Thanks to Cheryl Penn, she made it possible.
all pics: Cheryl Penn

9.10.14

Auf dem Meer da schwimmt ein Bär, Zeichenschule in der Villa Sonnenschein

Vor ein paar Jahren habe ich mich mal bei den Entwicklungspsychologen erkundigt, das heißt eigentlich tue ich das immer noch, wissenschaftliche Text lesen darüber, wie Kinder zeichnen lernen, welchen Formenvorrat sie in welchem Alter können könnten. Und was ich davon verstanden habe, versuche ich als Einer der zeichnen gelernt hat zu benutzen. Kreise, Ovale, Rechtecke, Dreiecke, Striche und Punkte, was kann man mit den paar Grundformen zeichnen? Alles. Ehrlich. Schritt für Schritt, zuerst den Kopf, dann den Bauch, die Beine und so weiter. Ein dickes Zeichenbuch ist das jetzt geworden. Was mich immer erstaunt, wie sehr die Kinder Schule spielen mögen. Manchmal bin ich der Lehrer, der aus dem Buch auf einem großen Papier an der Wand vorzeichnet, manchmal ist ein Kind der Lehrer. Und alles was entsteht ist toll und schön und richtig. Richtig und Falsch gibt es in der Zeichenschule nicht. Trotzdem wollen die Kindern dann manchmal, dass ich Zensuren gebe. Mache ich dann auch, alle ein sehr gut. Das Ganze ist auch kein Konzept oder eine strenge Methode, irgendwann zeichnen wir  dann auch wieder anders und mit den jüngeren Kindern einfach frei herumzukritzeln ist auch toll. 
Und so hat es gestern bei uns in der Zeichenschule in der Villa Sonnenschein ausgesehen: