8.2.17

Kindergartengärten

Super schön war es heute beim Häuser bauen auf der Kinderinsel. Und wie es immer ist, wir fangen an, wir machen was, und dann beim Machen sind uns noch viel mehr Ideen gekommen. Ein Schwimmbad, einen Wald, eine große Blumenwiese, ein Beet mit Radieschen, eine Spielwiese, Häuser, also nächste Woche machen wir weiter.

7.2.17

Liebe Kinderinsel

Liebe Kinderinsel, morgen komm ich wieder zu euch. Morgen fangen wir an, uns einen kleinsten Garten zu machen. Bald ist es richtig Frühling, Vollfrühling sozusagen, und dann gehen wir nach draußen in den großen Kindergarten. Aber morgen, wie gesagt, kleine Gärten. Jeder seinen: "Wenn ich einen Garten hätte." Mit echten Saatkörnern. Spinat, Gänseblümchen, Feldsalat, Pelargonien, manche sagen auch Geranien zu den Pelargonien, wir haben auch noch von dem Samen, den wir im Herbst unterwegs, draußen gesammelt haben, den nehmen wir auch. Ich habe gestern schon mal angefangen mit den Händen zu überlegen, wie wir ein Gartenhaus machen könnten. Eine Möglichkeit könnt ihr hier drunter auf den Fotos sehen: Schablonen, die wir nur noch zusammenkleben müssen. Aber die Kinder haben auch schöne aus ollen Bierdeckeln gemacht, die sind auch toll. Ein paar Ideen habe ich in mein Skizzenbuch gezeichnet. Morgen kommt  auch das Grünamt und schneidet die Weiden, da können wir vielleicht in einer tiefen Kiste Weidensteckhölzer machen. Zusammen fällt uns sicher noch mehr ein. Wichtig ist: Fröhlich sein! Kann man ja nich befehlen! Stimmt. Aber wenn wirs versuchen, ist es uns in all den Jahren bisher immer noch geglückt. Bis morgen, ich freue mich.

1.2.17

Ein kleines Notizbuch

Oben im Haus, auf der Treppe sitzen, die Lieben sind alle ausgeflogen, die Fenster aufgemacht, die Narzissen auf der Fensterbank blühen immer höher, Zeichenfreude, die Sonne scheint, ich mache mir ein paar Notizen. Und wo sind die Autos auf der anderen Straßenseite?

30.1.17

Malspiele auf der Kinderinsel

Ich habe ja mit den Kindergartenkindern ein paar Bilder gemalt. Malspiele gemacht. Siehe unten. Große Leinwände. Jetzt machen wir bald eine Ausstellung. Siehe oben. Ich wollte erst ein ganz schickes Plakat mit einer passenden Einladung in der Druckerei drucken lassen, aber dann habe ich selbst noch mal so ein Malspiel gemacht wie mit den Kindern und so ist dieses Plakat hier drüber entstanden und das hängt jetzt noch hier bei mir zu Hause und immer wenn ich dran vorbei gehe kriege ich gute Laune. Und wenn das die Aufgabe von Bildern wäre? Wenn ich nur noch zeichnen würde um gute Laune zu bekommen? 

20.1.17

Heute gefunden, auf Zeit online, eine Geschichte von Susanne Mayer,  die hat mich wieder friedlich gestimmt, und besonders dieser Satz hier drunter, wenn ich mir das nur merken könnte!

Berger sagt: "Wenn Sie sich anschauen, was uns auf natürliche Weise umgibt – nicht nur das Menschengemachte –, sind Sie im Reich des Unendlichen. Deshalb zeichne ich. Und habe immer gezeichnet. Bäume. Landschaften, Körper, Fische. Zeichnend beginnt man, die unendliche Komplexität zu sehen, sodass der Prozess des Zeichnens – ohne dass etwas ausgesprochen würde – eine Art des Gebetes ist."

17.1.17

Freunde

Ein paar Seiten Skizzenbuch. Nichts Besonderes. Nichts Eigenes.  Manchmal sehe ich nichts, was sich zeichnen ließe und dann kommt die ängstliche Frage, vielleicht ist das auch vorbei, das Zeichnen. Lohnt sich das? Wozu zeichnen? Wen interessiert das? Und trotzdem bleibt bei aller Resignation das Gefühl, gib das nicht auf, mache weiter! Aber ich seh nichts mehr!! Und dann liegt da auf dem Tisch ein Buch, Henry Bonnard, und ich schaue mir die Bilder an, lange. Leute an einem Tisch, eine Wohnung, ein Blick aus dem Fenster, das ist es doch! und dann zeichne ich ins Skizzenbuch, frei nach Henry Bonnard, vollkommen ungenau, eigentlich nur auf der Suche meiner eigenen Zeichenfreude. Und das kommt jetzt in den Blog? Manchmal finde ich auch im Internetz solche Freunde wie Henry Bonnard. Zum Beispiel: HIER