10.9.12

Freude durch Zeichnen

Heute morgen habe ich die Holzplatte von der alten Kommode aus dem Keller, siehe post vom 4.9., mit einer Beize aus Zwiebelschalen gebeizt und dann habe ich sie mit Leinöl eingestrichen, 15 Minuten gewartet und dann mit einem ollen Küchentuch abgewischt. In der Viertelstunde habe ich mir das Holz genauer angesehen, wie gesagt es ist ne alte Arbeitsplatte im Keller gewesen, wunderschöne Gebrauchsspuren, wabi sabi, mit dem Leinöl sieht man die noch besser und dabei ist mir eine schöne Zeichenaufgabe eingefallen. Für Leute mit Meditationserfahrung: Zeichne diese Holzplatte, oder einen Ausschnitt davon. Zeichne die ersten 10 Zeichnungen so genau wie möglich und werde dann immer ungenauer, geheimnisvoller, undeutlicher. Zeichne dann die Holzplatte aus der Erinnerung und anschließend zeichne sie mit geschlossenen Augen. Welche Zeichnungen gefallen dir mehr? Welche Zeichnungen sind "richtiger"? Gibt es das überhaupt bei einer Zeichnung: Richtig und falsch? Ich meine, das ist doch ne schöne Aufgabe, damit kann man sich doch wochenlang beschäftigen und man würde nicht nur etwas übers Holz, übers Zeichnen erfahren, sondern auch über sich selbst. Mit Meditationserfahrung natürlich. Na ja, vielleicht auch ohne.

1 Kommentar:

musterlösungen hat gesagt…

das ist eine sehr schöne zeichenaufgabe! funktioniert auch mit kastanienschalen oder baumrinde oder ...
ich probier die auch gerade mal aus. kastanienzwiebelschalenholzgrüße jeannette