1.10.12

Über die Dörfer gehen

Heute hatte ich kein Auto. Christa hat Pauline am Morgen mit dem Auto in die Schule gebracht und dann hatte sie wichtige Dinge zu erledigen und hat dafür das Auto gebraucht. Ich wollte Pauline mit dem Bus abholen, aber weil es heute wirklich sehr schönes sonniges Wetter war, bin ich zu Fuß zur Schule gegangen. Eine dreiviertel Stunde hab ich gebraucht. Dann war die Schule aus, Pauline kommt und  wollte doch nicht nach hause, wollte lieber mit der Marie am Nachmittag was spielen und die beiden sind mit Maries Mama losgefahren. Ja wunderbar, da habe ich mir freigenommen und bin nochmal zu Fuß nach Hause. Aber einen anderen Weg wollte ich gehen. Ich hab gemerkt, wie ich mir einen Weg aussuche, wie ich mir sogar Umwege aussuche, damit ich bei diesem schönen Wetter den Eindruck habe, ich würde auf einem Dorf wohnen. Wenn ich hier rechts rum gehe, dann komme ich doch gleich an dem großen Maisfeld vorbei und kann dann den Feldweg nehmen und komme an dem alten Bauernhof vorbei, mein großer Wunsch, auf dem Land zu wohnen. In einem kleinen Dorf.  So hab ich für den Rückweg doppelt so lange gebraucht und hatte sogar Blasen an den Füßen.

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