13.11.12

HerbstLaubEntenMövenWeiherSonnenLichtIdylle

Seit ein paar Wochen geht Pauline jetzt in die Montessori Schule und immer noch, wenn ich sie abhole bin ich viel zu früh da. Mit dem Auto bin ich eine halbe Stunde zu früh, mit dem Bus eine dreiviertel Stunde. Dann gehe ich durch diesen kleinen Park, an dem Weiher vorbei zur Schule. Wunderschönes Herbstwetter war gestern, goldgelb spiegelt sich das Herbstlaub in dem Weiher, die Möven versuchen den Enten das Futter abzujagen, ein paar Tauben wackeln gemütlich durch das Durcheinander. Nur ein paar Leute sind unterwegs, einige sitzen noch auf der Wiese am Weiher, schauen in die Sonne,  auf den Wegen Berge von Herbstlaub, herrlich zum durchschlurfen, die Leute vom Grünflächenamt sind jetzt jeden Tag da. Ein beschauliches, friedliches Bild. Und dann gehe ich da durch, komme auf die große 4spurige Straße, an die Kreuzung, laut ist es, viele Autos fahren zu schnell, über die Straße fangen Geschäfte an, Billiggeschäfte, Kioske, die auch Bohrmaschinen und Handys verkaufen, viele Geschäfte, die schon lange nichts mehr verkaufen, die Schaufenster sind ein sehenswertes Rätzel, da kriegt man Geschichten erzählt und dann immer wieder Imbissbuden, wo ich mir garantiert nichts zu essen kaufen würde, natürlich alle 10 Meter ne Apotheke und eine Bäckerei, Verkehrsschilder und Reklame ohne Ende, geheimnisvolle Zeichen, ein totales Chaos, ja und da, an der Stelle  fange ich dann an zu zeichnen. So eine HerbstLaubEntenMövenWeiherSonnenLichtIdylle krieg ich irgendwie nicht hin. Schade eigentlich.

Keine Kommentare: