14.1.13

Heute hat es ein wenig geschneit

Pauline und ich sind zum Supermarkt gegangen. 20 Minuten ungefähr. Als wir losgingen, haben wir beide gedacht und auch zusammen gesagt: " Sollen wir übern Friedhof gehen, da ist immer am meisten Schnee und alles ganz weiß?" Unterwegs haben wir uns überlegt, wie das wohl wäre, wenn es mal so dolle schneien würde, das niemand mehr das Haus verlassen könnte. Die Schule fällt aus, keiner kann zur Arbeit, man bleibt lange im Bett, liest dicke Bücher, schaut Fernsehen, backt Brot und Kuchen, lebt von den Vorräten in der Kühltruhe und schaut aus dem Fenster.
"Ich fände das toll!", sagt Pauline. "Dann muss ich nicht in die Schule."  
Ich fände das auch toll, ich stelle mir vor, dass das Leben dann langsamer und stiller würde. So wie in einen kleinen Berdorf in den italienischen  Alpen. Einmal am Tag kommt ein Nachbar vorbei. Kaffeetrinken. Sich ein Kilo Mehl ausleihen. Für ein Ciabatta Brot. Ein ruhiges, friedliches Leben. Meine Güte, Klaus, dafür brauchste doch kein Schneeunwetter. So was findet im Kopf statt. 

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