25.4.13

Milchbulgur

Gestern Mittag, als die Pauline und ich von der Schule kamen, wollten wir uns ein Frühlingsessen machen. Weil so schönes Wetter war. Und auch, weil ich mein Geld vergessen hatte und wir jetzt nicht noch mal extra einkaufen gehen wollten. Wir könnten uns doch einfach Milchreis machen, sagt die Pauline. Pustekuchen, Milchreis hatten wir auch nicht mehr. Und wenn wir einfach mal ein bisschen rumexperimentieren? Was kann man mit den Sachen machen die da sind? Spannend. So kann man ja die herrlichsten Rezepte entdecken. Zum Beispiel haben wir gestern gemacht: Tomaten mit Mozarella im Backofen gebacken. Ja ich weiß, das ist noch nicht experimentell. Aber dann der Nachtisch. Wie gesagt Milchreis hatten wir nicht mehr, aber: Kann man eigentlich Bulgur in Milch kochen? Ja geht. Aber was dazu? Erstens: Milchbulgur mit Honig süssen, und geraspelte Mandeln drüber streuen. Super! Zweitens: Milchbulgur mit Trinkschokolade. Nicht so toll. Drittens: Milchbulgur mit braunem Zucker (früher hieß der braune Zucker linker Zucker. Weiß noch jemand warum?) und Zimt und dann einen süssen Apfel darüber geraspelt. Viertens: Simpler Schokopuddung mit bunten Zuckerperlen. Aber Achtung. Die Perlen erst drüber streuen, wenn der Pudding kalt ist, sonst schmelzen die Perlen und die Farbe verfärbt den Pudding. Grünen Pudding hatten wir dann. Schmeckt nicht. Wegen der Farbe. Sonst schon. Jetzt mag der ein oder die andere sagen, so experimentell orginell waren diese Rezepte nicht. Stimmt. Aber ich schreibe ja keinen Rezepteblog sondern schreibe über Kunstpädagogik. Was hat denn Bulgur in Milch gekocht mit Kunstpädagogik zu tun? Gute Frage. Heute wollen wir mal probieren Nudeln in Milch zu kochen. Oder Kartoffeln. Mal sehen.

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