22.6.13

Hund und Katze

Morgen haben die Lehrer in der Montessori Schule einen Studientag, die Kinder haben schulfrei und haben für morgen eine besondere Hausaufgabe mit nach Hause bekommen: In ein aus einem DIN A 4 Papier gefalteten  Heft eine Geschichte schreiben und zeichnen. Zwei Themenvorschläge: 1. Ich kann ja fliegen! 2. Hilfe mein Wellensittig ist weg. Zu Nummer eins hatte ich sofort ne tolle Idee, die habe ich der Pauline gesagt. "Ich will aber lieber selbst eine Geschichte erfinden." Bravo! Hier drunter ist sie. Der Hund kriegt Besuch. .

Ein Schwanzlurch? Teichmolch? Ein Olm? Keine Ahnung. Hat jedenfalls keine Angst.

19.6.13

Deutschunterricht

Eine ganze Klasse auf dem Spielplatz in der Nähe der Schule. 
"Habt ihr hitzefrei?" 
"Ne, wir haben jetzt deutsch."
"Aufm Spielplatz?"
"Ja klar, uns war es allen zu heiß in der Klasse!"

Ich geh mal schnell Brötchen holen

Ein unwillkürlicher Gedanke, heute morgen: "Mein Leben ist eh schon so kompliziert. Ab heute zeichne ich nur noch mit Bleistift."
Immer öfter kann man überall Anleitungen und Empfehlungen für ein langsames Leben lesen. Anscheinend sind viele Leute zu schnell unterwegs. Oder ist das nur was, was sich zur Zeit gut verkaufen lässt? Ich lese sowas auch immer gerne und merke dann aber, dass mich all diese Ratschläge daran hindern ein eigenes Tempo zu finden. Langsam ist vielleicht nicht immer besser als schnell. Sowas muss man doch selber merken! "Ich geh mal schnell Brötchen holen!" Das war heute morgen ein schöner Satz.

15.6.13

Königstochter, Jüngste, mach mir auf! Ich bins dein Fröschilein!

Der Frosch ist ins Kellerloch gefallen. Vor 10 Tagen war das. Auf unserer Gartenterrasse, durch das Blechgitter, 1,20 Meter tief. Keine Ahnung, wie der da durch gekommen ist. Die Pauline hat ihn da entdeckt. 
"Wie konnteste den denn da unten sehen? Durch dieses Gitter? Das ist doch tief und da liegt Laub drin." 
"Ich hab gespielt und hab da runter gekuckt und da hab ich ihn gesehen!"
"Gespielt? Was war das denn für ein Spiel?"
"Holst du ihn da raus, Papa?" 
Mit einer großen Glasschüssel und nem Stück Buchbinderpappe, kein Problem. Jetzt kommt er fast jeden Tag, hüpft über die Terrasse und bedankt sich bei der Pauline. Aber die ist heute nicht da. Die schläft bei der Oma. Bis morgen.

Lehrbuch der Bienenkunde. Eine Buchreparatur.

14.6.13

Zwanzig Minuten

Zwanzig Minuten brauche ich mit dem Fahrrad bis ich raus bin aus der Stadt. Und dann kam eine ruhige Straße und von da ab ein Feldweg und dann bin ich 20 Minuten gefahren, ohne dass mir jemand begegnet ist. Ein Gefühl, als ob mir die Welt gehören würde. Oder besser gesagt, als ob ich wieder der Welt gehören würde. Und dieses Gefühl hab ich mir erhalten können auch durch den lauten Verkehr wieder zurück nach Hause.

12.6.13

Der praktische Bienenzüchter. Handbuch zum Betriebe einer gewinnbringenden Bienenzucht mit beweglichen und unbeweglichen Waben unter besonderer Berücksichtigung der rheinisch-westfälischen Verhältnisse von Anton Schulzen, Alpen-Millingen 1904, Verlag Th. Gödden

Vorher
Nachher. 
Die Stockflecken sind geblieben. Aber in dem Buch sind schöne Illustrationen, Sachen, die ich vorher noch nie gesehen, gelesen  habe. Was man alles über die Aufzucht von Bienen wissen kann! Ein altes Buch, von 1904, kommt zu uns wie aus anderen Welt.  Das andere Buch ist am Wochenende dran, also : stay tuned.