27.10.13

Adventskalenderdorf

Weihnachten. Bald ist es soweit. Pauline und ich haben schon mal angefangen einen Adventskalender zu machen. Für jeden Tag wollen wir ein Haus bauen. Nicht zu groß, aber auch nicht zu klein, dass da für uns alle Geschenke reinpassen. Gestern haben wir angefangen. 3 Häuser sind schon fertig. Wir haben nicht mehr Kartons gefunden. Wir müssen also nur noch 21 Häuser machen. Christa will uns welche besorgen. 
Das Schöne an so einer Arbeit ist ja, dass wir uns vorher Bücher angeschaut haben, wie sehen Häuser aus, welche Farben gefallen uns, welche Fensterformen gibt es, Blumenkästen und Giebelverzierungen, welche Art von Fensterkreuzen? Dann: Wieviel Familien können in einer bestimmten Kartonform wohnen, wieviele Stockwerke kann so eine Form haben? Welche Dachformen gibt es? Was ist ne Dachgaube? Wie wird ein Fensterladen festgemacht? Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel man lernen kann, was es alles zu entdecken, zu verstehen gibt, wie viel Welt man sieht, wenn man nicht einfach sagt, ein Fenster ist ein Fenster, mach voran, ist doch egal, Hauptsache Fenster, wir müssen bald fertig sein. All das Gesehene kann man oft nicht umsetzen, trotzdem muss man es machen. 
Die nächsten Häuser sollen Geschäfte sein. Welche? Wie sehen die Schaufenster aus? Und dann, sagt die Christa, muss in dem Geschäft auch ein kleines Geschenk liegen, an dem Adventstag, was es nur in diesem Geschäft zu kaufen gibt. Genau!
Das Hochhaus war der Karton von einer dicken Rolle Papier, stand im Flur. Da geht dann wohl am meisten rein.


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