18.12.13

Villa Sonnenschein.


Heute haben wir unsere selbstgedruckten Linolschnitt-Weihnachtskarten, alle mit herzlichen Weihnachtsgrüßen drauf, in den Briefkasten geworfen. Die meisten bleiben in unserer Stadt, ein paar gehen nach Italien, nach Spanien, in die Türkei. Michaela musste noch ein Paket im Postamt aufgeben, nach Schottland. Nach Schrottland? Ne, nach Schottland! Da wo der ganze Müll liegt? Nach Schottland!! Ach so, nach Shopland. NEIN, NACH SCHOTTLAND! Dann sind wir noch an unserem Bauernhof vorbei, Grünkohl war im Angebot, lecker, wie macht man den eigentlich? und dann im Innenhof, an der hinteren Seite, eine Hundehöhle, sieht aus wie ein zu großer Kamin, und da drin der freundlichste, liebste, fröhlichste Hund der ganzen Welt. Bellt nicht, wenn man da rein kommt, freut sich, wedelt mit dem Schwanz, die Kinder dürfen ihn streicheln. Ein Labradorhund. 
Können Sie den denn nicht mal rauslassen?, haben wir die Bauersfrau gefragt. 
Wenn ich den jetzt rauslasse, sagt sie, dann will der mit euch spielen, und will dann mit euch mitgehen und außerdem mag der Butterbrote, der isst euch dann die ganzen Butterbrote weg. 
Aber wir haben doch gar keine Butterbrote dabei. Wir waren nur mal kurz bei der Post und haben unsere Weihnachtswünsche auf die Reise gebracht. 
Trotzdem. Der Hund darf immer nur in der Mittagszeit raus. 
Und wie heißt der Hund? (Bild ankucken!) Meine Güte, immer noch wünsche ich mir so sehr, ich wäre Professor an einer Hochschule, hätte zum Beispiel eine Professur für das Zeichnen mit Buntstiften oder so, also wenn das mal klappt, man weiß ja nie, dann würde ich diesen liebsten Hund als Assistenten mitnehmen, wo der schon mal so heißt.

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