14.12.13

Vor ein paar Tagen

Vor ein paar Tagen habe ich einen Freund in Aachen besucht. Mit dem Zug. Er wollte mich am Bahnsteig abholen, war aber nicht da. Ich bin in die Bahnhofshalle, auf den Bahnhofsvorplatz gegangen, da war er auch nicht. Ich habe bei ihm zu Hause angerufen und seine Frau hat mir seine Handynummer gegeben. Ich ruf ihn auf dem Handy an und als das Freizeichen da war, seh ich ihn auch schon. Er versuchte gerade zu telefonieren, um meine Handynummer raus zu kriegen. Großes Lachen. Damit uns das nicht nochmal passiert, wollten wir unsere Handynummern speichern. Ach du Scheiße, wie macht man das denn? Ruf du mich doch mal an! Ja, und dann? Dann kann ich doch deine Nummer speichern und dann ruf ich dich an und du speicherst meine. Aber, ist denn in so einem Handy nicht irgendwo die eigene Nummer gespeichert. Ja sicher! Wo denn? Weiß ich nicht! Was war das ein Spaß! Was für eine Freude! Und wenn wir die Mailbox anrufen? Die sagt uns doch auch die Nummer. Oder? Wozu brauch ich denn ne Mailbox, bitte schön? Die hab ich gar nicht eingerichtet. Ich habe dann noch gekuckt, ob zufällig ein Kind in der Nähe war, das uns helfen könnte. War nicht. Wie zwei glückliche Idioten sind wir da gestanden und es hat echt gedauert, bis wir das Problem gelöst hatten. 
Ich habe aber auch ein extrem preiswertes Handy, hab ich zu ihm gesagt. 13 Euro. Ich hab mal nen Workshop für Erzieherinnen ausm Kindergarten gemacht, sagt der Künstlerkollege. Skulpturen und Figuren aus Elektronikschrott. Jeder sollte war mitbringen. Das Handy ist übriggeblieben, da hab ich mir das genommen. Ich will damit sagen: Wenn man so einen Freund hat, dann braucht man sich doch vor nix zu fürchten, um  Janosch zu zitieren. 
Bis bald, lieber Pit.

1 Kommentar:

Bertie hat gesagt…

Klaus, op de rechterbladzijde herken ik het mobieltje van H, mijn allerbeste vriend en levensgezel, en in elektronisch opzicht ook een gelukkige idioot :-).