14.1.14

Im Garten arbeiten

Heute morgen, bevor es hell wurde habe ich schon geschrieben. Emails, Briefe, Projektanträge, Absichtserklärungen, Notizen. Dann bin ich in den Garten gegangen, in  unseren kleinen Garten. Die Akazie haben wir vor ein paar Tagen geschnitten. Die Zweige, Äste liegen da noch immer rum. Also, die Stiefel angezogen, alles vor die Haustür getragen, mit einer Schnur zusammengeschnürt, unter den Arm geklemmt, ab zum Friedhof, da  darf man so was abladen. 
Kalt war es mir. Die Hände an den rauhen Ästen, ich hätte Handschuhe anziehen sollen. Alle zwanzig Meter den Tragearm wechseln. Langsam gehen. Die kalte Luft ist schön. Zwanzig Minuten bis zur Grünabladehalde. Ich finde eine Abkürzung und da, um eine Biegung herum scheint mir genau ins Gesicht: die Sonne. Ich muss  auf den Boden schauen, kann nur meinen nächsten Schritt weit sehen, weiter muss ich jetzt meinen Tag auch nicht planen, das Denkdrehkarussell bleibt stehen, herrlich, nach all dem Büroschreibkram werde ich durch: Den-Garten-aufräumen wieder in eine Mitte gegangen.




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