25.2.14

Frühling

Gestern war der Frühling schon da. Heute auch. Und woran merkt man, dass es Frühling ist? Die Krokusse blühen, die Narzissen auch und ich denke wieder über Projekte nach. Schule und Kultur, Kindergarten, und so weiter. Im Frühling ist immer die Zeit, wo dann die Anträge gestellt sein müssen. Wie wärs zum Beispiel mit einem Projekt: Wir zeichnen Wolken. Ein Jahr lang ziehen wir mit Bleistiften und Papier durch die Gegend und zeichnen Wolken. Besser gesagt, das, was wir da in die Wolken hineinsehen. Oder auch heraussehen. Die Wolke da drüben sieht aus, wie ein Auto! Doch nich wie ein Auto, die sieht aus wie eine Ente! Und schon kämen zu dem Zeichnen dazu unendlich viele philosophische Gespräche  darüber, was das eigentlich ist: Die sogenannte Realität. Und wie wir Bilder, Zeichen finden können, die auf eine Wirklichkeit hinzeigen. Das hat ja nicht nur mit Wolken zu tun. Erzählt mal, was gestern auf dem Schulhof los war! Jeder erzählt was anderes. Wie wars denn  nun wirklich? Falsche Frage. Kriegt man nie ne gute Antwort drauf. Meine Güte, ich wünsche mir, dass ich mal so einen Antrag stellen kann, dass ich mich das trauen würde. Wird niemals genehmigt! Oder? Wenn das hier zufällig jemand von den Verantwortlichen liest, oder auch jemand, der zuständig oder sonst was ist, bitte hinterlasst einen Kommentar.

17.2.14

KinderBuchKunst, Montessori Schule Mönchengladbach

Heute sind wir fertig geworden. Jetzt muss ich das Buch in dieser Woche binden. Eine japanische Albumbindung.Regentleinen ist schon bestellt. 3 mm finnische Maschinenholzpappe, also nach aller BuchKUNST ist jetzt das Buchbinderhandwerk dran. Auch nicht schlecht.

12.2.14

Villa Sonnenschein


Ein neues Malspiel. Jeder darf malen was er will, Flecken, Striche, Buchstaben, Häuser, Bäume, Pferde, egal was, er darf nur nicht wo drüber malen. Über eine Stunde haben die Kinder allein gemalt, irgendwann schien die Sonne in den Raum, es war eine ruhige , heitere Atmosphäre, ich habe Fotos gemacht, hab dabei gesessen und zugeschaut. Dann kam noch eine zweite Gruppe, die haben genauso ein Bild gemalt, da hab ich ein bisschen mitgemacht, und dann war der Vormittag schon wieder rum. Jetzt schnell alles wieder wegräumen, heute Abend kommt ein Yoga Kurs hier rein, ich muss die Pauline abholen und vorher noch Kartoffeln kaufen für Ofenkartoffeln. Und weil Ofenkartoffeln nicht so schnell fertig sind, kaufe ich bei REAL, da bei der überall zu findenden Backwarenkette noch ein Stück Mohnkuchen und ein Mandelhörnchen für Pauline und mich, damit wir unterwegs nicht verhungern. 
"Drei Euro und zehn", sagt die Verkäuferin. 
Ich gebe ihr das Geld und da sieht sie meine farbverschmierten Hände, Rot, Gelb und Blau und  sagt : "Haben Sie gemalt?" 
"Ja." 
"So richtig leidenschaftlich?" 
Und ich muss natürlich  wieder mal so eine bescheuerte Antwort geben und sage: "Ja, es hat uns viel Freude gemacht."
"Ne", sagt sie, "ich meinte nur wegen Ihrer dreckigen Hände."
Rezept für Ofenkartoffeln: Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden, die Scheiben in eine Schüssel geben, Öl dazu, durchrühren, 10 Minuten im Backofen bei 200 Grad, dann erst Sonnenblumenkerne und geriebenen Käse drüber streuen und noch mal 10 Minuten backen lassen. Gerne essen wir auch einen Apfelmöhrensalat dazu. Oder einfach Apfelmus aus dem Glas, geht auch, wenns schnell gehen muss.

9.2.14

Malspiele in der Villa Sonnenschein. Teil 3. Oder Teil 4. Ich muss mir das mal aufschreiben.

Am Mittwoch, in der Villa Sonnenschein, das Bild vom letzten Mittwoch ist fertig. Wie wir das gemacht haben kann man HIER lesen.
"Können wir das nicht noch mal abkleben und noch mal Buchstaben, Wörter und Zahlen aufmalen?", haben die Kinder mich gefragt. Ja stimmt , eigentlich ist so ein Bild niemals fertig. Und dann, siehe Bilder hier drunter, haben wir noch ein Schnipselbild gemacht. Zeichnungen, die keiner mehr haben wollte, die im Haus irgendwo rumflogen, haben wir in ganz, ganz kleine Fetzen gerissen und dann auf die Leinwand geklebt.
 

7.2.14

dll sssssss dll sssss pippippip

Jetzt habe ich heute morgen in der Zeitung etwas Unglaubliches gelesen. Ne, ich muss nochmal anders anfangen. In unserem Garten kommen regelmäßig so 5-6 Meisen. Blaumeisen. Zwischen 10 und 11 Uhr vormittags und dann wieder am Nachmittag so um 17 Uhr. Da ist ja wieder meine Meisenbande, denke ich mir dann. Diese Meisen sind, so glaube ich jedenfalls, bei uns im Garten geboren und kommen immer wieder hierhin zurück. Die Vögel leben also in der Stadt. Unser Stadtwald ist cirka 3 Kilometer weit weg, aber so weit kommen meine Meisen bestimmt nicht. Jetzt nochmal zurück zum Anfang. In der Zeitung steht, dass immer mehr Vögel in der Stadt leben und dass das Singverhalten, ich glaube, so sagt man, das Singverhalten der Vögel sich geändert hat. Immer mehr Singvögel imitieren Klingeltöne von Handys. Ist ja klar. Das ist es ja , was sie den ganzen Tag hören. Und das Ganze geht so weit, dass diese Tiere dann irgendwann die Sprache ihrer natürlichen Artgenossen nicht mehr verstehen. Sie können sich nicht mehr mit den Vögeln , die in Feldern, im Wald leben verständigen. Die Population mancher Vogelarten sei dadurch echt gefährdet. Steht in der Zeitung. Ehrlich, Leute, ich denke mir doch so was nicht aus! Es soll sogar unter den talentierten Singvögeln einige geben, die den Eröffnungssound von Windows XP perfekt nachmachen können. Unglaublich.