22.8.14

Noch ein Erzählkartenspiel

Die Kindergartenkinder zeichnen selbst was auf die Karten. Was uns gerade so einfällt. Viele Karten zeichnen wir. Und dann erzählen wir uns was. Die Karten sind ein tolles Mittel ins Erzählen zu kommen. Einer sagt den ersten Satz, nur den einen, mehr muss er gar nicht wissen. Dann macht ein anderer weiter. Und was auch einer dann erzählt ist richtig. Man kann nix falsch machen bei dem Spiel. Wir erzählen zusammen, wenn einem bei einer Karte nix einfällt, darf er noch eine neue nehmen. Oder ein anderer macht weiter. Wir haben auch festgestellt: Man kann besser erzählen, wenn ein anderer oder sogar mehrere andere zuhören. Richtig gut zuhören. Das muss man auch können! Die jüngeren Kinder schauen sich die Karten an und sagen, was da zu sehen ist, ohne eine Geschichte zu erzählen. Auch nicht schlecht. Also, es hat uns viel Spaß gemacht.
Eine Geschichte ging ungefähr so:
Es war einmal ein schreckliches Ungeheuer.
Das lebte ganz allein in einem Keller. Das war da nämlich eingesperrt.
Weil ein Schloss vor der Türe war
Das Monster hatte noch nie eine Wolke gesehen oder den blauen Himmel
Es wäre so gerne ein Pirat auf einem Piratenschiff gewesen.
Der Keller war voller Ameisen
Das Monster durfte auch niemals ein bisschen Fernsehen kucken
Plötzlich fand es in einer Ecke von dem Keller den Schlüssel und konnte die Türe aufmachen.
Da sah es am Himmel die Sonne. Zum ersten Mal.

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