27.8.14

Traumtagebuch

Wenn ich aufwache, erinnere ich nicht mehr den ganzen Traum. Ein paar Sätze sind geblieben, manchmal nur Worte oder Bilder. Ich zeichne, schreibe die Traumreste auf. Am Tag ergänze ich diese Reste, Fragmente, lasse weg, phantasiere hinzu. Manchmal finde ich in meinem Skizzenbuch jemanden , den ich heute Nacht gesehen habe: So sahen die Leute aus! Ein Traumtagebuch für die encyclopedia of everthing (Siehe post von gestern). Die beiden Bilder hier drüber sind nicht in dem Buch. Der Traum vom brennenden Pferd ging so: Weil einem Pferd ein bisschen kalt war, zündeten ein paar Leute die Satteldecke an, um das Pferd zu wärmen. Das Pferd blieb ruhig stehen, schloss verträumt die Augen und lächelte sogar ein wenig, obwohl es doch eigentlich furchtbare Schmerzen haben musste. Noch im Traum dachte ich, dass dieses Bild doch den Zustand unserer Gesellschaft recht gut erzählt. 

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