5.9.14

Schreiben, Zeichnen, Erzählen, Bücher machen

Am Montag beginnt die neue AG an der Montessori Schule. Gestern Abend habe ich schon mal angefangen die Kartons und Sammelmappen vom letzten Schuljahr aufzuräumen. Und dann finde noch ein paar Texte und Zeichnungen. Sind die nicht wunderbar?, denke ich mir und sitze da und freue mich, denke daran, wann und wer das gemacht macht und denke, so was Schönes können wir  wieder machen (Dank an die Stadt Mönchengladbach und das Land NRW, die dieses Projekt finanzieren),  und wie ein Trottel sitze ich da und bin begeistert. Kann ich diesmal die Kinder auch wieder mit so einer Freude anstecken? Bestimmt. Die Kinder ja. Und die Erwachsenen? Immer mehr begegnen mir Leute, die das was wir machen gut und richtig finden. Weil die Kinder ja schreiben lernen müssen. Weil zeichnen die Feinmotorik trainiert. Zeichnen, schreiben, Musik machen, tanzen,  all das wird oft heruntergemacht, reduziert zu einer Vorbereitung auf was Wichtigeres.  Und dann merke ich, dass mir ohne Kunst alles unwichtig wird, dass mir Bilder, Geschichten, Musik und Tanz notwendig =Not wendig sind. Lebenswichtig. Dass, wenn ich morgens die Zeitung lese, mich in den Irrsinn des Autoverkehrs auf unseren Straßen trauen muss,  wenn ich unterwegs höre, was die Leute so sagen, meinen und erleben, wie könnte ich all das lange aushalten ohne zum Beispiel Musik. Oder eben Zeichnungen, Gedichte, Bücher, Geschichten mit Bildern, . Liebesbriefe sind das doch! Liebesbriefe an das Leben, an die Welt, an uns alle. 

1 Kommentar:

Rob Dunlavey hat gesagt…

"=Not wendig sind. Lebenswichtig."

I agree!