24.1.15

Ha!

Heute Morgen, der erste Blick aus dem Fenster, es schneit. Ha! Frühstücken, Schnee schaufeln und dann einkaufen gehen. Zu Fuß. Schneewanderung. Gummistiefel und dicke Socken und der große Rucksack. Der Weg über den Friedhof. Hier ist heute morgen noch niemand gegangen. Ich versuche mir meine Freude über den Schnee zu erklären. Nicht denken, weitergehen.  Langsam gehen im Schnee. Schneemeditation. Am Supermarkt beschweren sich zwei Frauen: Auch das noch! So was können wir doch gar nicht gebrauchen! Nach Hause über die Felder. Die Kirchenglocke schlägt 11 Uhr. Vier helle Töne für die volle Stunde, dann elf dunkle Töne für elf Uhr. Langsam gehen, nicht müde werden, weiter gehen können, noch einen kleinen Umweg machen können. Die Welt wie eine Zeichnung, ein weißes Blatt Papier. Mit dicken Bleistift- und Kohlestrichen zeichnet der Schnee die Bäume. Und dann am Apfelweg, das alte, wunderschöne, bunte Schild: Apfelweg. An dieser Straße wachsen wirklich Apfelbäume. Und am Beerenweg wachsen wirklich Beeren. Und auf meiner Straße werden bald die Erlen blühen.  Ha!

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