25.8.15

Ich, Garten, Sehen, Zeichnen, Bleistift, Wind, Regen, Tomaten

Ich habe ein paar Bücher über japanische Gärten gelesen. Der japanische Gärtner versucht mit Steinen, Sand, Pflanzen eine Landschaft zu gestalten. Nicht eins zu eins eine Landschaft zu kopieren sondern etwas vom Wesen einer Landschaft zu verstehen, mit dem Herzen zu verstehen und das Verstandene mit seinen Mitteln wiederzugeben. Dabei haben sich japanische Gärtner an der alten chinesischen Landschaftmalerei orientiert. Irgendwie mache ich das genauso. Unser Garten sieht aus wie  meine Zeichnungen und die sehen aus wie unser Garten. Die japanische Grammatik ist ja anders als unsere. Da würde es heißen: Garten, Ich, Zeichnen. Oder: Ich, Garten, Zeichnen.  Also nicht wie bei uns die eindeutige Richtung: Ich zeichne den Garten, Subjekt, Prädikat, Objekt, sondern: Es gibt den Garten, es gibt mich und es gibt das Zeichnen. Und es gibt das alles nur zusammen. So ungefähr fühlt es sich an. 
Noch was: Mein ThinkPad ist kaputt. Geht heute zur Reparatur. kann dauern bis der nächste post erscheint. Ist vielleicht ganz schön, ein paar Tage ohne Internet. Wie fühlt sich das an? mal sehen.

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