17.2.16

Noch ein Traum




Ich drehte mich im Schlaf auf die andere Seite, kam in eine halbembryonale Schlafstellung, legte beide Hände zusammen, wie zu einem indischen Gruß. Dabei bemerkte ich, dass meine beiden Hände immer größer wurden. Nicht nur ein bißchen, sie wurden zuerst so groß wie mein Kopfkissen, dann so groß wie das halbe Bett. Ich wollte diesen Albtraum beenden und beschloß einfach aufzustehen. Ich ging ins Badezimmer und in dem großen Spiegel da sah ich, dass ich das Ganze nicht geträumt hatte. Ich hatte wirklich so große Hände bekommen im Schlaf. Merkwürdigerweise erschrak ich jetzt nicht mehr, sondern war ganz zuversichtlich, dass ich auch  mit so großen Händen sicher durchs Leben kommen würde. Ich ging wieder ins Bett, schlief auch fast sofort wieder ein. Als ich am Morgen aufwachte, waren meine Hände ganz normal. Bis auf den rechten Zeigefinger. Da musste ich mich irgendwann, irgendwo ziemlich tief geschnitten haben. Keine Ahnung wo und wann. Jetzt ließ mir der Traum aber keine Ruhe und ich googlete, was das alles denn bedeuten könnte. Also: Hände im Traum haben mit dem zu tun, was wir so machen, mit den Händen sind wir aktiv, mit den Händen begreifen wir die Welt. Aha! Und wenn jetzt in meinem Traum meine Hände immer größer werden, sagt das, dass ich mehr tun sollte. Aktiver meine Ziele verwirklichen sollte. Hallo? Was denn für Ziele? Ich denke gar nicht daran! Blödsinn! Na ja, vielleicht bedeutet der Traum auch noch ganz was anderes. Aber was? Keine Ahnung. 

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