17.1.17

Freunde

Ein paar Seiten Skizzenbuch. Nichts Besonderes. Nichts Eigenes.  Manchmal sehe ich nichts, was sich zeichnen ließe und dann kommt die ängstliche Frage, vielleicht ist das auch vorbei, das Zeichnen. Lohnt sich das? Wozu zeichnen? Wen interessiert das? Und trotzdem bleibt bei aller Resignation das Gefühl, gib das nicht auf, mache weiter! Aber ich seh nichts mehr!! Und dann liegt da auf dem Tisch ein Buch, Henry Bonnard, und ich schaue mir die Bilder an, lange. Leute an einem Tisch, eine Wohnung, ein Blick aus dem Fenster, das ist es doch! und dann zeichne ich ins Skizzenbuch, frei nach Henry Bonnard, vollkommen ungenau, eigentlich nur auf der Suche meiner eigenen Zeichenfreude. Und das kommt jetzt in den Blog? Manchmal finde ich auch im Internetz solche Freunde wie Henry Bonnard. Zum Beispiel: HIER

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