21.8.17

Versuche in die Traumzeit zu gelangen

Der Kindergarten hat Geburtstag. Herzlichen Gückwunsch! 20 Jahre ist er alt. Wir schenken dem Kindergarten ein Bild. Ein großes Bild. 2 mal 2 Meter. Ja stimmt, irgendwie schenken wir uns auch das Bild, oder besser gesagt das Bilder malen. Ich freue mich schon drauf. Morgen geht es los. Das Malspiel, das wir machen ist eigentlich nix Neues. Wir haben so was schon oft gemacht, diesmal nur ein bisschen anders. Zuerst Zeichenschule. Wir zeichnen den Kindergarten, alles was es da zu sehen gibt. Bäume, Kinder, Blumen, eine Rutsche, eine Schaukel, Vögel, Eichhörnchen, eine Katze, was noch? Alle zeichnen alles auf Papier und die Zeichnungen kommen in einen Pappkarton. Die U 2 Gruppen sollen auch was zeichnen, wir brauchen auch Krikelkrakel. Kommt auch in den Karton. Und nächste Woche darf jeder aus dem Pappkarton eine Zeichnung mit Augen zu rausnehmen und soll das dann aufzeichnen auf 2 x 2 Meter Leinwand. Und dann ausmalen. Mit kleinen Pinsel. Ich habe mir schon mal vorgestellt und ausprobiert wie so ein Bild aussehen könnte. Aber sehr wahrscheinlich werden wir das noch ganz anders machen. Wichtig ist das Gefühl beim Malen und Zeichnen, jetzt kann uns nix mehr passieren, wir sind jenseits von Richtig und Falsch, mit viel Freude, Herzensfreude sozusagen und Lust, Lebenslust sozusagen gelangen wir in diesen merkwürdigen Zustand den die Aboriginis die Traumzeit nennen. 

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