7.9.17

Jetzt gleich

Ich habe 2 große Pappkartons mit übriggebliebenen, mir geschenkten Bildern, Zeichnungen und vor allem KinderKünstlerBüchern durchstöbert und mich an spannende, lustige Tage mit den Kindern, Grundschule und Kindergarten erinnert. Dann habe ich ein Buch gefunden von meiner Pauline und habe daraus ein paar Sachen auf eine kleine Leinwand gezeichnet, nachgezeichnet nicht abgezeichnet, von jeder Seite ein Ding, eine Figur, eine Idee, ein Muster, eine Art surrealistischer Collage, habe ein paar dazu erfunden und das Ganze "ausgemalt", so sagen die Kinder. Was für ein Spaß!  Das Bild schenke ich  Pauline. Aber nur wenn sie es wirklich haben will. Pauline ist jetzt schon älter zeichnet anders, zeichnet weniger, wenn überhaupt, geht in den Kunstunterricht, mal sehen wie lange sie noch zeichnet. Am liebsten habe ich mit den Kindern gezeichnet, mit den Kindern, die das wirklich wollten, mit Erwachsenen kann man nicht mehr malen, zeichnen, schreiben, Bücher machen.  "Ich will schon ein Bild malen, aber ich kann es nicht." Und wenn ich ihnen dann zeige, dass sie es doch könnten, dann sagen sie: "Ja,  sicher, so könnte ich schon malen, aber so will ich nicht malen, ich will lieber richtig malen." So wie ich will, kann ich nicht, und so wie ich kann will ich nicht. "Hoffentlich gilt das nicht für dein ganzes Leben", sage ich dann.  

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