6.10.17

Ich bin woanders

Den fünften Tag male ich jetzt an diesem Bild. Fünf Vormittage, nach 3-4 Stunden geht nichts mehr, zu anstrengend. Am ersten Tag war ich erschrocken, wie wenig fertig ist, die Vorzeichnung und ein paar Flecken, mehr nicht?  Den zweiten Tag ging es auch noch langsam, ein Achtel war vielleicht fertig . Am dritten Tag hatte ich Zeit, hatte nicht mehr den Gedanken, wann biste damit denn mal fertig , sondern habe nur noch gemalt, getagträumt. Am 4. Tag habe ich absichtlich langsam gemacht, bin zwischendurch im Garten gewesen, habe dem Wind zugehört und die Meisen gefüttert, habe mich um das Haus gekümmert, habe draußen zum Ersten mal in diesem Jahr Laub gefegt, heute am fünften Tag, habe ich vor der Zeit aufgehört, dann kann ich nächste Woche weiter arbeiten und vielleicht werde ich dann noch langsamer, glücklicher und abwesender.

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