17.1.18

Kinderbilder und gute Laune


Wie zeichne ich? Was zeichne ich? Welche Absicht, welche Haltung steckt dahinter? Sollte man in diesen Zeiten überhaupt noch zeichnen? Schaut euch mal die Nachrichten an! Ich könnte jetzt stundenlange Überlegungen der letzten Tage aufzeichnen, Überlegungen, die das Zeichnen, Malen, Schreiben und überhaupt jede fröhliche Stimmung verhindert haben. Die verhindert haben, dass ich was sehe, ein Gefühl für die Dinge bekomme. Oder kann man bei diesem schlechten trüben, grauen, kalten Regenwetter einfach nicht malen, zeichnen? Oder fehlt mir Vitamin D? Oder, oder.. Dann gestern, plötzlich, ich weiß nicht wieso und woher, habe ich mich erinnert, wie die Kinder in meinem Kindergarten anfangen zu malen. Ohne lange zu zögern, einfach weil es Spaß macht, Pinsel , Papier, Farbe, los geht es. Völlig frei, losgelöst von jedem Grübeln, heiter und lustig. Und so habe ich versucht heute morgen zu malen und habe mir dazu noch mal die herrlichen Arbeiten von Mogu Takahashi angesehen, habe ihre Bilder als Vorbild genommen und ihr ein bisschen nachgemalt und bin so wieder aus dem Mustopf herausgekommen.Und jetzt fällt mir ein, wenn im Kindergarten der Garten fertig ist (na ja, fertig ist er ja nie, das ist ja auch das Schöne am Garten), wenn wir eine kleine Terasse gepfastert haben, neue Sträucher und Stauden in der Erde sind, wenn die Einjährigen aufgelaufen sind, wenn die Johannisbeeren reif sind, und die Rosen und die Sonnenblumen blühen dann stelle ich einen ganz langen Tisch in so einen Garten und dann male ich mit den Kindern solche und so ähnliche Bilder. Mogu Takahashi unbedingt ansehen!

1 Kommentar:

Rob Dunlavey hat gesagt…

truth!!!!