4.7.18

Mit dem Fahrrad unterwegs

Vier Stunden mit dem Fahrrad unterwegs. Ich muss immer lange fahren, bis ich wirklich woanders bin, bis ich von diesem Nachrichtenwahnsinn weg bin, bis ich sehe, dass die Welt und das Leben  schön ist. Ein Bach, eine Auenlandschaft, ein einsamer Weg, und dann immer um eine Wegbiegung herum, die freudige Überraschung, wenn dann aus dem Grün wieder Häuser zu sehen sind: Da wohnt wer! 
Es hat seit vielen Tagen nicht geregnet, die Wiesen und Felder sind vertrocknet, das Getreide abgemäht, jetzt schon, Noternte, sagen die Bauern. 
Und dann, plötzlich, riesige Pappeln, ich hatte vergessen, wie groß die sind, wunderschön. 

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